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Feuerwehrmedizinischer Dienst

Geschrieben von Becki.

Aufgaben des Feuerwehrmedizinischen Dienstes

 

 

Der Feuerwehrmedizinische Dienst dient zur medizinischen und hygienischen Betreuung von Feuerwehrmitgliedern sowie zur Menschenrettung und Betreuung von verunglückten Personen unter außergewöhnlichen Bedingungen:


∞ Medizinische und einsatzhygienische Betreuung der Feuerwehrmitglieder und falls erforderlich, auch feuerwehrfremder Personen im Einsatz, bei Übungen und Leistungsbewerben
∞ bei Bedarf Verbindung zu Rettungsorganisationen und Krankenhaus
∞ Organisation der Aus- und Weiterbildung in Erster Hilfe
∞ Schulung in Unfallverhütung und Einsatzhygiene
∞ Organisation feuerwehrspezifischer Untersuchung und deren Durchführung in Absprache mit den untersuchenden Ärzten
∞ Wartung des Sanitätsmaterials und Organisation der Prüfung von Rettungsgeräten
∞ Durchführung der notwendigen administrativen Maßnahmen, das Sachgebiet betreffend


Einsatz ohne Verletzte
Achten auf den vorbeugenden Unfallschutz, normale Mitarbeit beim Einsatz


Einsatz mit Verletzten
Rettung des Verletzten aus Gefahrenbereichen, Unterstützung anderer Rettungsorganisationen am Einsatzort, Einleitung lebensrettender Sofortmaßnahmen, Versorgung und Betreuung der Verletzten


Großunfälle - Katastrophen
Vortriage im inneren Gefahrenbereich, wenn notwendig lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten, Patientenübergabe an die Rettungsorganisation außerhalb des Gefahrenbereiches, Mithilfe bei der Registrierung, Betreuung der Verletzten
Alle Maßnahmen werden nur im Auftrag der Einsatzleitung und laut Anordnung des ÖRK/ASBÖ durchgeführt.

 

 

Der Feuerwehrmedizinische Dienst ist keine Konkurrenz zu den anderen Rettungsorganisationen, sondern Bindeglied in der Rettungskette!!
Feuerwehrsanitätshelfer sind gekennzeichnet mit einer weißen Armbinde mit roter Aufschrift.

 

Die Kennzeichnung von Feuerwehrmitgliedern erleichtert lediglich die Erkennbarkeit der eingesetzten Personen als solche. Eine Kompetenzerweiterung oder - abwandlung ist damit nicht verbunden. 
Die Betreuung von (verunglückten) Personen unter außergewöhnlichen Bedingungen erfordert ein hohes Maß an persönlicher psychischer Festigkeit. Es sind daher in diesen Fällen eigens geschulte Fachkräfte (KIT, Peers) anzufordern (ÖRK, BFKdo).

 

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Ausrüstung


Dem Feuerwehrmedizinischen Dienst stehen nur Geräte und Materialien der Ersten Hilfe zur Verfügung. Die Ausrüstung in der Feuerwehr wird sich daher auf die Materialien beschränken, die im Rahmen der allgemeinen Hilfeleistung erforderlich sein können.
Auch wenn ein Feuerwehrmitglied bei einer Rettungsorganisation tätig ist und entsprechende Fachausbildung besitzt, ist der Ankauf und die Anwendung von besonderen medizinischen Geräten oder Ausrüstung in der Feuerwehr nicht vorgesehen.